Bebauungsstudie Bulitta – Am Hof präsentiert

Für das Gebiet am Götzner Berg wurden die Baurichtlinien überarbeitet. Mäser

Für das Gebiet am Götzner Berg wurden die Baurichtlinien überarbeitet. Mäser

Gemeinde Götzis hat Baurichtlinien überarbeitet und neu erstellt.

Götzis Bereits vor rund drei Jahren hat sich die Götzner Gemeindevertretung für eine Bausperre im Ortsteil Bulitta-Hof ausgesprochen. Die Gemeinde wollte sich damit Zeit verschaffen, um das räumliche Entwicklungskonzept und die Baurichtlinien zu überarbeiten. Denn über das räumliche Entwicklungskonzept und den Flächenwidmungsplan hinaus liegen für den Siedlungsbereich Bulitta – Am Hof, immerhin rund neun Hektar gewidmetes, zum Teil bebautes Bauland, keine ortsplanerischen Rahmenbedingungen vor. Da es sich dabei um ein sehr sensibles Gebiet – hinsichtlich verfügbarer Flächen, Erschließung und Sichtbarkeit – handelt, wurden in den letzten Jahren die Grundlagen für eine künftige Bebauung erarbeitet. Die Bebauungsstudie soll nun die Basis für die Entwicklung des Siedlungsbereichs am Götzner Berg schaffen. Für die Erarbeitung der Bebauungsstudie haben zahlreiche Gespräche mit Anrainern und Eigentümern stattgefunden; Raum- und Verkehrsplaner haben dazu die inhaltlichen Rahmenbedingungen geschaffen. Die Vorstellungen der Bewohner wurden abgefragt. Ergänzend wurden im Zuge des Planungsprozesses Einzelinteressen von Grundeigentümern in Einzelgesprächen eruiert und konkretisiert. Mit betroffenen Grundeigentümern wurden in weiterer Folge Planungsüberlegungen diskutiert und gemeinsam weiterentwickelt.

Baugrundlagenbestimmung

Im Zuge der Planungsarbeiten wurden viele Einzelgespräche zwischen Fachplanern und Eigentümern geführt, die auch sich teils stark widersprechende Interessen zutage gebracht hatten. Schlussendlich konnte der Planungsausschuss kürzlich die Bebauungsstudie für diesen Bereich präsentieren, wobei die bauliche Entwicklung im Raum Bulitta – Am Hof künftig mit dem Instrument Baugrundlagenbestimmung gesteuert wird.

So ist die Marktgemeinde als Behörde von Anfang an mit im Boot – ein Vorteil für die Bauwerber, da bereits im Vorfeld die Rahmenbedingungen, welches Projekt überhaupt möglich ist, geklärt sind. „Die Entwicklung der Bebauungsstudie war ein sehr intensiver Prozess mit verschiedenen Interessen. Am Ende konnte nun aber ein sehr gutes Instrument erarbeitet werden, das eine gute Entwicklung ermöglicht“, erklärt der Götzner Bürgermeister Christian Loacker. Somit muss nun, auf Grundlage der Bebauungsstudie Bulitta – Am Hof, vor jeder Einbringung eines Bauantrags für Bauvorhaben im betreffenden Ortsgebiet ein Antrag auf Baugrundlagenbestimmung gestellt werden.

Erschließung über drei Straßen

Im Laufe der Erarbeitung der Bebauungsstudie Bulitta – Am Hof wurde auf ein weiteres Thema großer Wert gelegt. Im Zuge der Erschließung soll auch eine Notverbindung zum Götznerberg für den Fall der Unpassierbarkeit der Straße geschaffen werden, da diese durchgängige Verbindung auch eine Voraussetzung für die Übernahme von derzeit privaten Erschließungen in das öffentliche Gut ist. Konkret bedeutet das laut Bürgermeister Loacker, dass die Erschließung der Gebiete über drei verschiedene Straßen erfolgen soll. MIMA

Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.