Neue Verkehrskultur in Altach

Plakate und Hinweistafeln werden zunächst auf die neue Geschwindigkeitsbegrenzung aufmerksam machen, ehe dann mit Radargeräten kontrolliert wird.  Mäser

Plakate und Hinweistafeln werden zunächst auf die neue Geschwindigkeitsbegrenzung aufmerksam machen, ehe dann mit Radargeräten kontrolliert wird.  Mäser

Ab kommendem Montag gilt Tempo 30 auf allen Gemeindestraßen.

Altach Bereits bei der Ausarbeitung des Mobilitätskonzepts für die Gemeinde Altach wurde im vergangenen Jahr auf die Geschwindigkeitsbeschränkung auf den Gemeindestraßen verwiesen. Gleichzeitig mit der Einführung des neuen Busfahrplans erfolgt nun auch die Umsetzung.

Verkehrssicherheit für alle

Am kommenden Montag, dem 14. Dezember, tritt zeitgleich mit der Einführung des neuen Busfahrplans auch die Verordnung zur Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf maximal 30 Stundenkilometer auf den Gemeindestraßen in Altach in Kraft. Da im bestehenden Gemeindestraßennetz – insbesondere bei den Erschließungsstraßen – großteils keine Gehsteige vorhanden sind oder verkehrssicherheitsrelevante Defizite aus Sicht des Fuß- und Radverkehrs bestehen, soll mit der Einführung der Geschwindigkeitsbeschränkung vor allem die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer erhöht werden. Positiver Nebeneffekt: Mit Einführung der neuen Verordnung wird auch die Lärmbelastung für Anrainer vermindert.

Vorlaufzeit bei den Kontrollen

Ein Großteil der Bevölkerung hat sich bereits bei der Ausarbeitung des Mobilitätskonzepts im vergangenen Jahr für eine Reduzierung des Tempolimits ausgesprochen. „Die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer ist uns ein großes Anliegen. Deshalb werden wir vor allem in den ersten Wochen auf einen Dialog mit den Verkehrsteilnehmern setzen und nicht sofort Strafen aussprechen. Ebenfalls bitten wir bei der Kommunikation der neuen Regelung um das positive Mitwirken der Bürger und werden die Maßnahmen mit Plakaten und Anzeigetafeln begleiten“, sagt Bürgermeister Markus Giesinger, gibt aber auch zu verstehen, dass die Einhaltung der Geschwindigkeitsbeschränkung nach einer Vorlaufzeit im Laufe des kommenden Jahres auch mit Radargeräten kontrolliert werden wird.

Toleranz aller ist gefragt

Neben mehr Sicherheit für die schwächeren Verkehrsteilnehmer und einer deutlich wahrnehmbaren Lärmminderung der vorbeifahrenden Fahrzeuge soll bei der geringeren Geschwindigkeit zudem der Ausstoß von Schadstoffen reduziert werden. Primär soll mit der Geschwindigkeitsreduktion aber das Unfall- und Verletzungsrisiko für ältere Menschen und Kinder – welche zu einem überproportional hohen Anteil als Fußgänger beziehugsweise Radfahrer unterwegs sind – minimiert werden. „Durch die Einführung von Tempo 30 auf allen Gemeindestraßen soll zudem die Toleranz aller Verkehrsteilnehmer gestärkt und somit eine neue Verkehrskultur im Ortsgebiet von Altach geschaffen werden“, hofft die Kummenberggemeinde auf einen weiteren Effekt. MIMA

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