Leistbarer Wohnbau in Fraxern auf Zielgerade

Im Frühjahr soll der erste gemeinnützige Wohnbau der Kommune bezugsfertig sein.  Egle

Im Frühjahr soll der erste gemeinnützige Wohnbau der Kommune bezugsfertig sein.  Egle

Finale Baumaßnahmen der Wohnanlage Blois bis zum Frühjahr.

Fraxern Es ist durchaus als ein epochaler Schritt für die Kirschengemeinde Fraxern zu bezeichnen, wenn im Frühling 2021 der erste gemeinnützige Wohnbau der Kommune bezogen werden kann. Seit Herbst 2019 laufen die Arbeiten für die Anlage, die von der Alpenländischen gemeinnützigen Wohnbaugesellschaft errichtet wird.

Besonders im Vorfeld war Skepsis bei Teilen der Bevölkerung vorhanden, auch wurde ein erstes Projekt wegen mangelhafter Kubatur verworfen. Die nun bereits vorhandenen und klar zu erkennenden drei Gebäude sollten sich aber perfekt in das Ortsbild einfügen, was auch bei der Planung ein wichtiges Kriterium war.

Derzeit laufen die Ausbaumaßnahmen im Innenbereich, bereits im kommenden Frühjahr – anvisiert wird der Monat März – sollen die ersten Bewohner einziehen können.

Vergabe an junge Fraxner Familien

Bei der Vergabe der 20 Wohnungen durch die Gemeinde, streng nach dem vom Land Vorarlberg vorgegebenen Punktesystem, zeigte sich schon bald ein klarer Trend: Das Interesse von jungen Familien aus der Gemeinde bzw. erst kürzlich weggezogener Bürger war groß. Und so werden nun 13 Wohnungen – und somit fast zwei Drittel – an Fraxner Familien vergeben, die weiteren Wohnungen gehen an Interessenten aus dem restlichen Vorderland. Das Konzept der Gemeinde, junge Einheimische in der Ortschaft halten zu wollen, scheint somit voll aufzugehen; ein moderater Zuzug, der von Beginn an bewusst einkalkuliert und gewünscht wurde, erfolgt parallel.

Mietkauf als Option

Alle künftigen Mieter können sich zudem eine Option für einen möglichen Kauf der jeweiligen Wohnung sichern, diese kann erstmalig nach fünf Jahren gezogen werden und richtet sich nach einem beim Einzug festgeschriebenen Preis, der sich ausschließlich an den Errichtungskosten und nicht am Marktwert orientiert. Erfahrungen aus der Vergangenheit zeigen, dass rund 90 Prozent der Mieter diese Option dann auch tatsächlich wahrnehmen und somit in späterer Folge Eigentümer werden. Ein Aspekt, der für die Gemeinde, die Schule und auch die Vereine eine entsprechende Planungssicherheit für die Zukunft darstellt. CEG

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