Neustart für Fraxner Lädele

Das Fraxner Lädele hat ab sofort drei Mal wöchentlich geöffnet. Sobald wieder möglich soll dann auch das Dorf-Café seine Türen öffnen.  

Das Fraxner Lädele hat ab sofort drei Mal wöchentlich geöffnet. Sobald wieder möglich soll dann auch das Dorf-Café seine Türen öffnen.  

Umbau und deutlich erweitertes Angebot soll Nahversorgung in der Berggemeinde langfristig sichern.

Fraxern Bereits seit dem Jahr 2008 betreibt der Lebensmittelhändler und Metzger Mangold aus Weiler zusätzlich das Fraxner Dorflädele, wofür die Gemeinde seit jeher die Räumlichkeiten gratis zur Verfügung stellt. Lief der Nahversorgungsmotor, der speziell vom älteren Teil der Bevölkerung auch als Begegnungsort wahrgenommen wurde, äußerst zufriedenstellend, stotterte dieser dann durch Personalwechsel in den letzten Jahren dann doch zusehends. Für die Gemeinde gab es schließlich zwei mögliche Szenarien: zusperren oder investieren. In Zusammenarbeit mit dem Verein Dörfliche Lebensqualität entschied man sich für die zweite Variante.

Leader-Förderung

Rasch bildete sich eine Arbeitsgruppe, eine Bürgerbefragung wurde durchgeführt und die Ergebnisse im Rahmen einer Bürgerversammlung konkretisiert und kanalisiert. Schrittweise wurde das Sortiment erweitert und vor allem durch regionale Produkte aus der Gemeinde und der direkten Umgebung aufgewertet. Schließlich gelang es auch, das Projekt Fraxner Dorfladen bei der Leader Region Vorderland-Walgau-Bludenz einzureichen, mit dem Ergebnis, dass in den kommenden beiden Jahren rund 36.000 Euro an Fördergeldern aus Brüssel zum Erhalt, Ausbau und zur Weiterentwicklung des Nahversorgers fließen werden.

Café als Ergänzung

Ein erster bedeutender Meilenstein ist nun im Rahmen eines größeren Umbaus, und zwar durch einen Wanddurchbruch zum gemeindeeigenen Sitzungszimmer, gesetzt worden. Dort wird derzeit noch ein kleines Dorf-Café eingerichtet, das, sobald es wieder möglich ist, dann parallel zum Laden geöffnet sein wird. Die Räumlichkeiten können dennoch weiterhin als Sitzungszimmer von Gemeinde und Vereinen genutzt werden. Ergänzt werden soll das Angebot im Café zudem durch kleine Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen oder andere Feierlichkeiten, wobei auch der großzügige Vorplatz mit genutzt werden kann. Der Reinerlös des Cafés wird dann einmal pro Jahr an eine bedürftige Familie im Ort gespendet.

Auch im Laden selbst wurde fleißig gewerkelt und unter anderem ein bargeldloses Bezahlsystem eingerichtet. Das Sortiment wurde nochmals erweitert, wobei verstärkt auf Aspekte wie Regionalität und Bio geachtet wurde. In Planung ist dazu ein Quiz zur Sortimentsvielfalt sowie eine Ergänzung mit einer Onlinebestellmöglichkeit. Die offizielle Eröffnung musste zwar vorerst verschoben werden, das Lädele ist aber ab sofort jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag von 7 bis 10 Uhr, sowie am Donnerstagabend von 17 bis 19 Uhr geöffnet.

Begrüßt werden die Kunden künftig auch von einem neuen Gesicht. Der aus Weiler stammende Cornelius Summer ist der neuen „Ladner“ und somit die Bezugsperson für alle Anliegen der Kunden. Auch die Gemeinde setzt nochmals einen weiteren Schritt zur Umsatzförderung und wird den Mitarbeitern zu Weihnachten Einkaufsgutscheine des Lädeles überreichen. Fazit: Die Zukunft der Nahversorgung in Fraxern scheint für die nächste Zeit gesichert. CEG

<p class="caption">Das Fraxner Lädele hat ab sofort drei Mal wöchentlich geöffnet. Sobald wieder möglich soll dann auch das Dorf-Café seine Türen öffnen.  </p>

Das Fraxner Lädele hat ab sofort drei Mal wöchentlich geöffnet. Sobald wieder möglich soll dann auch das Dorf-Café seine Türen öffnen.  

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