Digitale Kommunikation bewährt sich

Gerade im Lockdown können Eltern, Kinder und Lehrpersonen durch die App besser kommunizieren.  Gemeinde

Gerade im Lockdown können Eltern, Kinder und Lehrpersonen durch die App besser kommunizieren.  Gemeinde

Frastanzer Bildungseinrichtungen kommunizieren per App mit Eltern und Kindern.

Frastanz Die Marktgemeinde Frastanz hat im September in Kooperation mit dem Vorarlberger Gemeindeverband für die Kindergärten und Pflichtschulen Applikationen für das Smartphone angeschafft. Damit können Schüler, Eltern und Bildungseinrichtungen einfach miteinander kommunizieren. Mit den Apps „SchoolFox“ für Schulen und „KidsFox“ für Kindergärten können untereinander Texte, Bilder und Dateien geteilt und Aufgaben sowie Projekte koordiniert werden. „Speziell in Zeiten von Fernunterricht und sich schnell ändernden Rahmenbedingungen haben sich die Apps bewährt“, erklärt Bürgermeister Walter Gohm.

In der Volksschule Fellengatter wird die App von allen Eltern genutzt. „Es ist eine gute und legale Möglichkeit zu kommunizieren, sie ist leicht handzuhaben und in Zeiten von Corona ideal, um sich kontaktlos auszutauschen bzw. Informationen weiterzugeben“, berichtet Direktorin Kathrin Bertsch. In der Volksschule Hofen kommunizieren laut Direktor Herbert Zottele rund 80 Prozent über die App, bei der hauptsächlich der Messenger-Dienst verwendet wird. In der Mittelschule Frastanz zeigt sich ein ähnliches Bild: 90 Prozent der Eltern nutzen die digitale Kommunikationsform. „Generell ist die App eine gute Möglichkeit, den Eltern und Erziehungsberechtigten Nachrichten zukommen zu lassen“, ist die Mittelschuldirektorin Karin Röhrich überzeugt, auch wenn es ein paar Stolpersteine gibt. So sehen alle drei Schulleiter noch Luft nach oben, was Funktionen wie den Datenaustausch betrifft. „Wir sind daher auch im Austausch mit den App-Entwicklern“, so Zottele.

Keine verlorenen Zettel mehr

Die Apps sind in mehreren Sprachen erhältlich und bieten auch eine Übersetzungsfunktion an. „Für uns war wichtig, ein einfaches und praxistaugliches Werkzeug für eine rasche und klare Kommunikation anzuschaffen. Das ist uns mit den neuen Apps gelungen“, ist Bürgermeister Walter Gohm überzeugt. Dem kann Sandra Ebenhoch von der KinderServicestelle im Frastanzer Rathaus nur beipflichten. „Der Großteil der Eltern in den Kindergärten schätzt die App nach gewissen Anfangsschwierigkeiten als praktisches Tool. Es gibt keine verlorenen Zettel mehr und Informationen kommen schnell und sicher bei den Eltern an.“

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