Blaues Fundament für Generationen

Das erste Mehrfamilienhaus in Dünserberg nimmt bereits Form an.  Egle

Das erste Mehrfamilienhaus in Dünserberg nimmt bereits Form an.  Egle

Wohnbauprojekt in Dünserberg im Zeitplan.

Dünserberg Verhältnismäßig hektisches Treiben herrscht in Sachen Wohnbau derzeit in der Gemeinde Dünserberg. Nach der Errichtung mehrerer Einfamilienhäuser wird gerade auch kräftig am ersten Mehrfamilienhaus der Kommune gewerkelt. Bei der Errichtung setzen sich Architekt Jürgen Matt und Bauprojektmanager Gerhard Tschabrun – zusammen bilden sie das Schlinser Immobilienentwicklungsunternehmen B4P – nicht auf eine „grüne“, sondern auf eine „blaue“ Umsetzung. So entsteht derzeit im Ortsteil Bassig ein sogenanntes „Blue Building“ mit fünf bis sechs Wohnungen. Im Unterschied zum „Green Building“ geht es dabei nicht nur um reine Energieeffizienz. Die Kombination von Ökologie und Ökonomie setzt auf technische Leistungsfähigkeit, den schonenden Umgang mit Ressourcen und Energie, soziokulturelle Aspekte und widerspiegelt so wirtschaftliche und menschliche Bedürfnisse. Alles zusammen soll so eine echte Nachhaltigkeit eines „blauen“ Gebäudes erreicht werden. Ein konkreter Aspekt, der auch in Dünserberg umgesetzt wird, ist etwa der Generationenbezug. Durch die entsprechende Bauweise soll die Wohnung je nach Lebensstadium (Single, Partner, Familie mit Kindern, Personen mit Pflegebedarf) nur durch geringe Eingriffe angepasst werden können. Die Lage in Dünserberg, verbunden mit dem traumhaften Ausblick über den Walgau, bietet dafür beste Voraussetzungen.

Bürgerbeteiligungsprojekt geplant

Im dreigeschossigen Baukörper entsteht so Heimat für mehrere Familien. Die genauen Wohnungsgrößen werden noch entsprechend den Interessen der Käufer angepasst. Ebenfalls realisiert werden soll in direkter Umgebung des neuen Gebäudes, ein Spiel- und Begegnungsraum für die Bewohner, aber auch alle weiteren Einwohner der Gemeinde. Dafür ist im kommenden Frühjahr ein Bürgerbeteiligungsprojekt geplant, bei dem die wichtigen Anliegen der Bürger eruiert werden sollen. Für Bürgermeister Walter Rauch ist das Projekt auf jeden Fall ein absoluter Glücksfall für die Gemeinde: „Zuzug ist für eine Kleingemeinde wie Dünserberg stets ein wichtiger Punkt. Wir freuen uns schon darauf, mehrere neue Familien im Dorf begrüßen zu dürfen.“ Ende des kommenden Jahres ist mit Fertigstellung und Bezug des Gebäudes zu rechnen. Im Baustellenbereich kommt es derzeit noch zu Verkehrbehinderungen, eine Ampelregelung sorgt in beiden Richtungen für kurze Verzögerungen. CEG

„Zuzug ist für eine Kleingemeinde wie Dünserberg stets ein wichtiger Punkt.“

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