Dienstbahnbrücke bei Mäder muss weichen

Anfang März wurde die Dienstbahnbrücke auch auf der Mäderer Seite abgebaut. 

Anfang März wurde die Dienstbahnbrücke auch auf der Mäderer Seite abgebaut. 

Auf Schweizer Seite ist das Tragwerk im Vorland schon abgebaut.

Mäder Für die Dienstbahnbrücke in Mäder hat bald das letzte Stündchen geschlagen. Denn im Februar steht eine kommissionelle Verhandlung über einen Rückbau der Brücke an. Sie soll dann im Laufe des Jahres komplett abgebaut werden. Seit 2008 ist der Betrieb eingestellt, lässt die Internationale Rheinregulierung wissen. Bereits 2011 wurde aus Hochwasserschutzgründen im Schweizer Rheinvorland das Tragwerk abgebaut und jeder zweite Pfeiler beseitigt. Nun sollen auch die verbliebenen Pfeiler und Tragwerksteile „komplett aus dem Abflussquerschnitt entfernt“ werden. Vorarbeiten dazu sind bereits erfolgt: auf Schweizer Seite wurden die Pfeiler und Widerlager im Vorland abgetragen, diesseits des Rheins die Brückenfelder im Vorland entfernt. Mathias Speckle, Österreichischer Rheinbauleiter, betont, dass aus IRR-Sicht kein Bedarf mehr besteht. „Der Verein Rheinschauen wäre finanziell überfordert mit der Sanierung der Brücke zum Zweck des Betriebs der Museumsbahn.“ Dazu würde durch die Brücke ein Verklausungsrisiko bestehen. Mäders Bürgermeister Rainer Siegele verkündet, dass für das Rheinbähle in Mäder und Koblach Maßnahmen geplant sind: über den Rhein fahren geht in Zukunft aber nicht mehr. VN-GMS

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