Henslerstüble öffnet nach Umbau

Den ganzen April über wurde fleißig gewerkelt, morgen öffnet das Henslerstüble wieder seine Türen.  Dreiklangregion

Den ganzen April über wurde fleißig gewerkelt, morgen öffnet das Henslerstüble wieder seine Türen.  Dreiklangregion

Das beliebte Ausflugsziel sperrt unter neuer Führung wieder auf.

SChnifis Mit dem Ende der Wintersaison startete Anfang April der Umbau des Henslerstübles in unmittelbarer Nähe zur Bergstation der Seilbahn Schnifisberg. Rechtzeitig zum Start des Sommerbetriebs am morgigen Feiertag, dem 1. Mai, ist ein Großteil der Arbeiten bereits abgeschlossen. In einem nächsten Schritt werden noch die Sanitär- und Lagerbereiche auf Vordermann gebracht, sodass das Henslerstüble in Zukunft über ein behindertengerechtes WC verfügt.

250.000 Euro investiert

„Wir liegen voll im Zeitplan und können daher morgen durchstarten“, freut sich der Geschäftsführer der Seilweggenossenschaft Schnifisberg, Matthias Mayr. „Mit der kompletten Baufertigstellung rechne ich mit Anfang Juni. Die weiteren Bauarbeiten haben aber keinen Einfluss auf den laufenden Betrieb, da sie im Obergeschoß stattfinden“, so Mayr weiter. Die Gesamtkosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 250.000 Euro. 40 Prozent davon werden über das EU-Leaderprogramm finanziert. Die restlichen Kosten trägt die Seilweggenossenschaft. „Ich freue mich über den Umbau und auf die Neueröffnung“, blickt Seilweggenossenschaftsobmann Gerd Moser optimistisch in die Zukunft.

Neuer Pächter

Abgesehen vom Umbau wird es mit der Eröffnung morgen zudem einen neuen Pächter geben. Bisher wurde das Lokal von der Seilweggenossenschaft selbst betrieben. Mehrere Gastronomen zeigten Interesse am Henslerstüble, am Ende fiel die Entscheidung der Verantwortlichen auf Manfred Lins, der das Lokal fortan gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin führen wird. Der Rankweiler hat langjährige Erfahrung in der Gastronomie und betrieb seit 2004 das Bistro/Pub/Café Consum in Göfis. Zudem ist er ein leidenschaftlicher Koch. „Seine Art der Selbstpräsentation sowie seine Ideen für die Zukunft am Hensler haben die für die Vergabe der Pächterschaft zuständige Kommission überzeugt“, sagt Mayr. „Es wird so bleiben, dass regionale Produkte gekauft und verwendet werden, allerdings wird es eine Neuausrichtung der Gastronomie geben“, verrät der neue Geschäftsführer Lins schon vorab und hofft, dass sich „viele Menschen ein Bild vom neuen Henslerstüble machen“.

Seit den 1960er-Jahren ist das Henslerstüble ein beliebtes Ausflugsziel in der Dreiklang-Region. Vor zehn Jahren wurde die Jausenstation um eine gemütliche Gaststube erweitert. Neben 45 überdachten Plätzen stehen auf der Terrasse weitere 64 Sitzplätze zur Verfügung. Die Öffnungszeiten sind an jene der Seilbahn geknüpft. Diese fährt im Sommer vom 1. Mai bis 4. November außer montags täglich von 9 bis 12 bzw. 13 bis 18 Uhr. VN-JS

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