Klein, aber oho

Neue Ökostrom-Ausstellung im Biosphärenparkhaus. A. Rinderer Gemeinde

Neue Ökostrom-Ausstellung im Biosphärenparkhaus. A. Rinderer Gemeinde

Großes Walsertal ist ein kleiner Ökostromriese.

Sonntag Im Großen Walsertal gibt es zahlreiche engagierte Kleinwasserkraftwerksbetreiber und auch eine stark wachsende Anzahl an Photovoltaikanlagen. Diese Anlagen haben gemeinsam 2014 erstmals mehr Strom erzeugt, als der ganze Biosphärenpark verbraucht. In der Theorie kann also ein Überschuss an Ökostrom exportiert werden.

Vorreiter beim Ökostrom-Bezug sind dabei insbesondere die Gemeinden und das seit Beginn 2020 flächendeckend in der ganzen Region. Selbstverständlich bezieht auch das Biosphärenparkhaus Ökostrom.

Als e5- sowie Klima- und Energiemodellregien lautet die Aufgabe weiterhin, den benötigten Strom möglichst effizient zu verbrauchen und Verschwendung zu vermeiden. Gleichzeitig ist es Ziel, den Anteil des Ökostrombezuges bei den Verbrauchern kontinuierlich zu steigern, weiß Energiemanager Albert Rinderer zu berichten: „Mit diesem verantwortlichen Umgang mit unseren Ressourcen soll es weiterhin Ökostromexport und damit Unterstützung für andere Regionen geben. Das ist ganz im Sinne einer gelebten Kreislaufwirtschaft, für die das Große Walsertal bereits an einem eigenen Strategiepapier arbeitet.“

Die Ökostromerzeugung und die Gegenüberstellung von Verbrauch und Export ist seit Anfang 2020 sehr anschaulich dargestellt in einer neuen Ausstellung im Biosphärenparkhaus. Hier wird auch versucht, den Begriff Kilowattstunde verständlicher zu machen.

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