Grüne wollen Silvester ohne Feuerwerk

Dornbirn Die Dornbirner Grünen kritisieren, dass auch heuer an Silvester in der Messestadt Feuerwerk erlaubt ist. Zwar habe Bürgermeisterin Andrea Kaufmann das Ballern heuer stärker eingeschränkt, das geht Stadträtin Juliane Alton und ihren Mitstreitern jedoch nicht weit genug.

„Wir haben uns – wie in allen Jahren zuvor – eine sternenklare Silvesternacht gewünscht“, sagt die Umweltstadträtin, „eine friedvolle Nacht mit einem Mitternachtswalzer, mit einem Schwedenfeuer oder auch einer Lasershow.“ Jedoch: „ohne Krach und brenzligem Gestank, der das Atmen schwer macht.“ Feuerwerk ist grundsätzlich verboten. Das Pyrotechnikgesetz ermöglicht es jedoch den Bürgermeistern, Ausnahmen vom Verbot zu verordnen. Alton gesteht zu: „Immerhin wurde heuer das Kinderfeuerwerk abgesagt und das Zeitfenster verkürzt auf 22 bis 1 Uhr. Ihr drängen, heuer gar keine Verordnung zu erlassen, sei aber nicht erhört worden.

Feinstaub und Verletzungen

Die Silvesterfeuerwerke verursachen laut Schätzungen des deutschen Umweltbundesamts zwei Prozent der jährlichen Gesamtbelastung durch Feinstaub aus Industrie, Verkehr und Landwirtschaft, rechnet Alton vor. Heuer gebe es zusätzliche Argumente, etwas Neues und Kreatives zu probieren. „Auf gesunden Sport im Schnee wie etwa Skitouren sollen die Menschen verzichten, um eventuelle Verletzungen und Spitalsbehandlung zu vermeiden. Doch Böller schießen wird erlaubt, obwohl es da regelmäßig Verletzte gibt – das ist wirklich nicht logisch“, wundert sich Alton. Sie lobt die Händler, die heuer ganz auf den Verkauf von Raketen und Böller verzichten.

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