Lustenau möchte 200 Bäume im Jahr pflanzen

Eine 130 Jahre alte Eiche in der Hasenfeldstraße. 

Eine 130 Jahre alte Eiche in der Hasenfeldstraße. 

Baumoffensive der Marktgemeinde soll das Klima verbessern.

Lustenau Die Marktgemeinde Lustenau will mit Bäumen das Klima im Ort verbessern: 200 neue Bäume jedes Jahr sollen Abhilfe gegen die Klimaüberhitzung verschaffen.  

Ein Team aus Gemeindeplanung, Verkehr, Tiefbau- und Umweltabteilung und Bauhof arbeitet gemeinsam an der Baumoffensive, denn eine fachgerechte Planung und Standortbestimmung sind beim Baumpflanzen das A und O. Der richtige Baum am richtigen Ort wächst gesund, spart Aufwand und wirkt positiv auf Mensch und Klima. 196 Bäume wurden letztes Jahr bereits gepflanzt, allein 95 rund um den neu gestalteten Bahnhof. 33 neue Bäume stehen auch im Sportpark, 23 entlang der umgestalteten Kaiser-Franz-Josef-Straße, 18 beim neuen Kindergarten Am Engelbach und 33 weitere beim Engelkreisverkehr, beim Freudenhaus und am Zentrumsparkplatz.  

„Wichtig ist, dass wir den Klimaaspekt in der gesamten Gemeindeentwicklung verstärkt mitberücksichtigen und unsere Planungen daran anpassen“, wie Bürgermeister Kurt Fischer bekräftigt. Bei der Planung und Gestaltung ist die Expertise von Verkehrs- und Landschaftsplanern, Gärtnern, Architekten und Klimafachleuten gefragt, wie Gemeindeplaner Bernhard Kathrein am Beispiel der Baumoffensive deutlich macht. Denn nicht überall ist es möglich, einen Baum zu setzen. 1500 Bäume betreuen Landschaftsplanerin Leanne Maree und das Bauhof-Team derzeit gemeinsam mit externen Baumpflegern. Orientierung gibt das in Lustenau geführte Baumkataster, wo jeder öffentliche Baum und die Naturdenkmäler erfasst ist. Wichtig sei, die alten Bäume zu schützen und schnell weitere junge Bäume zu pflanzen.

Damit ein Baum wachsen kann, braucht er Pflege – und die ist aufwändig, wie Gemeindeplaner Bernhard Kathrein verdeutlicht: „Weil Landschaftspflege zeitintensiv ist und immer mehr Grünflächen gestaltet werden, ist eine Verstärkung des Bauhofteams und ein professionelles Grünraummanagement unabdingbar.“

<p class="caption">Wie hier am Bienenhügel im Sportpark kümmern sich die Gärtner vom Bauhof derzeit zu dritt um die gesamte Baum- und Grünraumpflege in Lustenau.  Gde</p>

Wie hier am Bienenhügel im Sportpark kümmern sich die Gärtner vom Bauhof derzeit zu dritt um die gesamte Baum- und Grünraumpflege in Lustenau.  Gde

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