Poetischer Abend in der Kapelle Hatlerdorf

Die fünfköpfige Band „Schüö für Di“ bereicherte den Abend in der Kapelle Hatlerdorf mit ihrer Musik. 

Die fünfköpfige Band „Schüö für Di“ bereicherte den Abend in der Kapelle Hatlerdorf mit ihrer Musik. 

Kurze Texte mit viel Inhalt und Musik bei der St. Poetry Lesebühne.

Dornbirn Die Kapelle Hatlerdorf war am Freitagabend ganz in der Hand junger Menschen. Junge Poeten verwandelten den sakralen Raum in eine Lesebühne, veranstaltet von der jungen Kirche Dornbirn in Kooperation mit dem „Ländle Slam Verein“. „Die Fastenzeit bot sich an, freiwillig in die Reduktion zu gehen, um damit mehr innere Freiheit zu erleben“, nennt Organisatorin Steffi Krüger (Junge Kirche Dornbirn) das Thema: „Minimalismus und das Streben nach Mehr“, das die Poetinnen und Poeten jeweils in kurzen Texten zum Besten gaben. Das Zeitlimit war mit sechs Minuten vorgegeben. Der Inhalt war teils besinnlich, vor allem aber direkt aus dem Leben gegriffen, und auch ein Weckruf, wo Veränderung Not tut.

„Das Einzige, was konstant bleibt, ist die Veränderung“, so begann der Poetry Slam von Ines Strohmaier, die daneben gekonnt als Moderatorin durch den Abend führte. Mehr noch: Ihre Textsammlungen hat die Kleinwalsertalerin in zwei Büchern festgehalten, „drei weitere sind auf dem Weg“, verrät sie und lässt dabei eine gewisse Neugier aufkommen.

Unter den Sprachpoeten war auch Ivica Mijajlovic aus Dornbirn: „Du bist nicht gut genug, perfekt sein ist eine Illusion“, begann sein Text und endete mit „Ihr seid einzigartig“. Auch er hat seine bisherigen Textsammlungen auf Papier gebracht und bereits veröffentlicht. Die Sprache wurde mit Musik begleitet. Diesen Part übernahm die Band „Schüö für Di“ (Schön für Dich) – fünf Jugendliche aus Dornbirn, die durch ihre Musik einem außergewöhnlichen Abend das passende Ambiente gaben. Unter das vorwiegend junge Publikum mischten sich auch Pfarrer Dominik Toplek und Elmar Luger, Jugendkoordinator der Stadt Dornbirn. eh

<p class="caption">Junge Poeten: Ivica Mijajlovic (v.l.), Mirjana Muck, Isabell Sterner und Ines Strohmaier, die auch den Abend moderierte.  eh</p>

Junge Poeten: Ivica Mijajlovic (v.l.), Mirjana Muck, Isabell Sterner und Ines Strohmaier, die auch den Abend moderierte.  eh

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