Championsleague im Tischfußball gewonnen

Die Mannschaft aus St. Gallen mit Cihan An (3.v.l.) gewann die Championsleague im Tischfußball. Verein

Die Mannschaft aus St. Gallen mit Cihan An (3.v.l.) gewann die Championsleague im Tischfußball. Verein

Cihan An begann seine Spielerkarriere im Jugendhaus Kaktus.

Dornbirn Tischfußball hat in Vorarlbergs Jugendzentren eine lange Tradition. In Dornbirn ist es die Arena der Offenen Jugendarbeit Dornbirn (OJAD), wo die beliebte Turniersportart nicht nur gespielt, sondern regelmäßig professionell trainiert wird. Besonders stolz sind die Dornbirner darauf, dass Cihan An seine Karriere als Tischfußballprofi 1997 im ehemaligen Jugendhaus Kaktus startete.

Großer Erfolg

Vom 22. bis 24. November fand in Bled/Slowenien die Europa Champions League der International Table Soccer Federation (Weltverband) im Tischfußball statt. Cihan An, Profi-Tischfußballer und langjähriger Jugendarbeiter der Offenen Jugendarbeit Dornbirn, hat sich mit seinem Team TFC St. Gallen qualifiziert und kehrt als Championsleague-Sieger ohne eine einzige Niederlage zurück. In einem spannenden Finale gelang der Sieg mit 40 zu 38 Toren gegen den Titelverteidiger und Favorit Eintracht Frankfurt.

„Dieser Erfolg, auf den wir alle stolz sind, wird die Popularität des Tischfußballs in unserem Jugendzentrum noch weiter steigern“, ist OJAD-Mitarbeiterin Martina Nachbaur überzeugt. Cihan An gilt als Vorbild vieler Jugendlicher. Die regelmäßigen Trainingseinheiten und die gezielte Förderung junger Talente brachten bereits unzählige Erfolge mit sich. Gemäß des „Empowerment-Ansatzes“ möchte die OJAD bei den Fähigkeiten der Jugendlichen ansetzen. Empowerment meint hier Förderung sowie Stärkung der Potenziale statt einer Fokussierung auf Schwächen und Fehler.

„Tischfußball schafft es, verschiedene Jugendliche aus unterschiedlichen Jugendzentren in ganz Vorarlberg, diverse Jugendkulturen, Jungs und Mädchen mit und ohne Migrationshintergrund miteinander spielerisch in Kontakt zu bringen“, erklärt Cihan An. „Dabei wird Toleranz und Akzeptanz gelebt. Vorurteile oder Probleme können in einer sportlichen Auseinandersetzung in positive Energie umgewandelt und durch gemeinsames Spielen abgebaut werden. Verständnis und Respekt für die Leistungen des anderen werden gefördert.“

Und das Resümee des Profis lautet: „Egal welchen Stellenwert Tischfußball in der Öffentlichkeit, im Sport oder in der Jugendarbeit einnimmt, für den Spieler muss das Spiel das bleiben, was es am Anfang war – eine echte Leidenschaft.“ erh

<p class="caption">Im Finale traf St. Gallen (in Grün) auf das Team von Eintracht Frankfurt.</p>

Im Finale traf St. Gallen (in Grün) auf das Team von Eintracht Frankfurt.

Artikel 48 von 109
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.