Es war uns wieder ein Lesefest

Sechste Jugendbuchmesse Buch am Bach war ein voller Erfolg. Am Donnerstag ging sie zu Ende. Die Freude auf 2018 ist ungebrochen.

Drei Tage, Tausende Kinder und noch mehr Bücher; so lautet zusammengefasst die Bilanz der größten Kinder- und Jugendbuchmesse der Region, deren Ausgabe 2017 am Donnerstag zu Ende ging. Die Buch am Bach weckte auch bei der sechsten Auflage die Lust aufs Lesen. Die Vorarlberger Nachrichten sorgten mit ihren Partnern für ein regelrechtes Lesefest in der Götzner Kulturbühne Ambach.

Das Motto „Von Kinder für Kinder“ wird auf der Buch am Bach seit jeher großgeschrieben. Schülerinnen der Öko-Mittelschule Mäder stellten Kinderbücher vor, Schüler von Schulen aus dem ganzen Land standen als Buchguides auf der Bücherschau zur Seite. Und Kinderreporter berichteten tagesaktuell von der Buchmesse. Am letzten Tag interviewten Kinderreporter aus Bludenz den VN-Redakteur Michael Prock als Mitglied des Organisationsteams. Er konnte erneut ein positives Resümee ziehen. Über 3000 Kinder haben Lesungen besucht, nahmen an Theaterworkshops teil oder stöberten durch die Bücherschau. Hier haben die Bucherhändler Brunner, Ländlebuch, Tyrolia, Eggler und „Das Buch“ 3500 Neuerscheinungen und Klassiker präsentiert. Den Überblick über die Themeninseln hatten die vorhin erwähnten Buchguides aus dem ganzen Land. Die Schülerinnen und Schüler hatten im Vorfeld viele Bücher gelesen, um die Besucher der Buch am Bach beraten zu können. Ob Bilderbuch, Krimis oder Horrorgeschichten: Die Guides wussten Bescheid und fanden für jeden den richtigen Lesestoff. Zum Schmökern gab es natürlich auch genug Platz. Auf den Sofas und Sesseln von Carla Möbel konnten es sich die Besucher bequem machen und die neuen Bücher genießen.

Im Vereinshaus begeisterte die Geschichtenerzählerin Katharina Ritter ihre Besucher. Bis zu 150 Kinder und Jugendliche lauschten gleichzeitig ihrer Geschichte über die Schwabenkinder. 70 Minuten lang zog sie ihre Zuhörer pro Lesung in den Bann der Geschichte.

Autoren zogen in Bann

Nicht weniger gut besucht waren die Lesungen der neun Kinderbuchautoren aus dem deutschsprachigen Raum. Dabei waren viele Altbekannte wie Alice Gabathuler, Martin Selle, Irmgard Kramer und Christoph Wortberg, Susanne Knauss oder Oliver Pautsch, auch Autorinnen wie Angelika Diem, Michaela Holzinger und Charlotte Habersack, die zum ersten Mal bei der Buch am Bach begrüßt werden konnten. Und Markus Riedmann begeisterte gewohnt als Theatercoach. Die Bibliotheken, die Puppenbühne Götzis und die Bafep ließen die Puppen tanzen und Techniker der Kulturbühne sowie das Personal am Infopoint sorgten für einen reibungslosen Ablauf.

Lesen ist modern

„Mein persönliches Highlight war wieder der Dienstagmorgen, wenn um neun Uhr die Türen öffnen und gleich Hunderte Kinder in die Kulturbühne stürmen“, erklärte Karin Klas im Interview mit den Kinderreportern aus Bludenz. Sie ist verantwortlich für die Programmkoordination und Teil des Organisationsteams. Seit Oktober wurde am Programm gearbeitet, Autoren gebucht, mit den Buchhändlern, vertreten durch Günther Wohlgenannt, über Neuerscheinungen diskutiert und die Buch am Bach vorbereitet. Einen maßgeblichen Anteil am Gelingen der Buch am Bach hatte auch Kurt Benedikt. Im Organisationsteam hatte er den Überblick über das, was im Bereich der Kinderbücher im deutschsprachigen Raum passiert. Und wie geht es weiter? Natürlich mit der siebten Auflage der VN-Kinder- und Jugendbuchmesse Buch am Bach. Die Planungen haben bereits bei einer ersten Nachbesprechung begonnen. Denn eines ist gewiss: Kinder brauchen Lust am Lesen.
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