Pflegestuhl von den hilfreichen Bastlern

Monika Oberhauser testet den neuen Behandlungsstuhl, beobachtet vom Team des Repaircafés. Rechts Obmann Werner Schneider.   ajk

Monika Oberhauser testet den neuen Behandlungsstuhl, beobachtet vom Team des Repaircafés. Rechts Obmann Werner Schneider.   ajk

Wertvolle Spende vom Repaircafé Rheindelta für Krankenpflege.

hÖCHST Kaffeemaschinen, Staubsauger oder Haarföhn, Schreibmaschinen und Fahrräder – es gibt kaum etwas, was die aktive Truppe des Repaircafés Rheindelta in Höchst nicht wieder zum Laufen bringt. Wer sich mit einer Spende für diesen Einsatz bedankt, tut ein weiteres gutes Werk. Der Krankenpflegeverein Rheindelta erhielt einen Behandlungsstuhl, der die Schwestern deutlich entlastet.

Monika Oberhauser hat beim Krankenpflegeverein die Pflegeleitung inne. „Bisher hatten wir besonders zum Wechseln der Verbände bei Patienten einen einfache Massageliege. Das ging heftig ins Kreuz und die oft nicht mehr sehr beweglichen Patienten mussten über einen Hocker auf die Liege klettern. Jetzt haben wir einen Behandlungsstuhl, der alle Stückchen spielt.“ Fuß- und Kopfteil lassen sich getrennt verstellen, so wird der Stuhl zur Liege. Wichtig ist auch die stufenlos und elektrisch verstellbare Höhe. „Das entlastet den Rücken!“

2000 Mitglieder

Werner Schneider als Obmann des Krankenpflegevereins mit über 2000 Mitgliedern, seine beiden Stellvertreter aus Fußach (Wilfried Rudhardt) und Gaißau (Helmut Egelhofer) sowie Bürgermeister Herbert Sparr dankten ebenso wie Monika Oberhauser für das wertvolle Geschenk. Das Team vom Repaircafé hat immerhin 4500 Euro in den Stuhl investiert, nach einer Geldspende für den Krankenpflegeverein von 3000 Euro im Vorjahr. Bürgermeister Sparr verwies auf die Erfolgsgeschichte des Repaircafés, das seit zweieinhalb Jahren besteht. Christoph Grabher-Meyer und Markus Bacher verwiesen darauf, dass es besonders der Großzügigkeit der Familie Gehrer zu verdanken ist, dass diese Spenden möglich sind. Für die Nutzung der Werkstätte fallen keine Mietkosten an.

900 Stunden geleistet

Seit der Eröffnung musste noch kein Öffnungstag (jeweils Freitag in geraden Kalenderwochen) ausfallen, insgesamt 129 Helfer sind abwechselnd im Einsatz. Sie leisteten rund 900 Stunden und nahmen sich der kaputten Geräte usw. von 503 Besuchern an. 86 Prozent dieser Gegenstände ließen sich wieder in Gang bringen. Weil 32 Kuchenspenderinnen mit 63 Kuchen das gute Werk unterstützen, kommen zusätzliche Spenden für Kaffee und Kuchen in die Kassa.

Gymnaestrada-Räder

Immer wieder gilt es auch, lädierte Fahrräder wieder in Schwung zu bringen. Dabei gilt wie bei anderen Reparaturen, dass die Besitzer wenn möglich zum Mitmachen angeleitet werden. Aktuell war die Bevölkerung aufgerufen, nicht mehr benötigte Fahrräder zu bringen. Sie sollen den finnischen Turnern zur Verfügung stehen, die während der Gymnaestrada in Höchst wohnen. Was am Schluss noch fahrbereit übrig ist, wird versteigert. AJK

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