Vereine im Fokus. Pelikan Bregenz Wasserball

„Eine Mischung aus Marathon und Boxen“

132 Mitglieder zwischen sechs und 67 Jahren zählt der Verein.

132 Mitglieder zwischen sechs und 67 Jahren zählt der Verein.

Fokus des Vereins „Pelikan Bregenz Wasserball“ liegt auf der Ausbildung des Nachwuchses.

Bregenz. (VN-nat) „Pelikan Bregenz Wasserball“ gibt es seit 1996. Zuvor war der Verein eine Sektion des Schwimmclubs Bregenz. „Da wir aber immer größer wurden, haben wir entschieden, einen eigenen Verein zu gründen“, sagt Obmann Wolfgang Längle. 132 Mitglieder zwischen sechs und 67 Jahren zählt der Verein, die Hälfte davon sind Kinder und Jugendliche. Trainiert wird das ganze Jahr über zwei bis drei Mal in der Woche. Das Training findet im Winter im Hallenbad und im Sommer im Strandbad statt. Da der Verein die Bäder aber nur zu Randzeiten nutzen darf, gestaltet sich das Training oftmals schwierig. „Wir können oft nicht spielen, weil Badebetrieb ist“, informiert Längle.

Trotz eingeschränkter Trainingsmöglichkeiten ist der Verein sehr erfolgreich. Die Damenmannschaft ist im Mai zum dritten Mal Vizemeister in der Wasserballbundesliga geworden. Dort messen sie sich mit Vereinen aus Tirol, Graz und Wien. „Es ist toll, dass wir mit diesen Vereinen mithalten können“, sagt Längle. Insgesamt neun Mitglieder von „Pelikan Bregenz Wasserball“ spielen außerdem in der österreichischen Nationalmannschaft.

Beim Wasserball besteht eine Mannschaft aus sechs Spielern und einem Torwart. Die Spieler versuchen, den Ball im gegnerischen Tor zu platzieren. Dabei darf ein Angriff maximal 30 Sekunden dauern. „Das Spiel ist sehr anstrengend, weil man ständig vor- und zurückschwimmen muss“, so Längle. Man könne sich nicht wie beim Fußball oder Handball kurz am Rand ausruhen, sondern müsse sich ständig über Wasser halten, was viel Kraft und Kondition erfordere. „Wasserball ist eine Mischung aus Marathon und Boxen“, erklärt Längle und lacht.

Der Fokus des Vereins liege aber nicht mehr auf dem Leistungssport, sondern auf der Ausbildung des Nachwuchses. „Wir wollen Kindern und Jugendlichen eine fundierte Basis bieten.“ Das Schöne am Wasserball sei, dass alle Altersgruppen zusammen spielen können. „Das gibt es sonst nicht in vielen Sportarten“, sagt Längle. Interessierte sind im Verein immer willkommen. Die Mannschaften freuen sich auf neue Spieler.

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              Gian-Luca Haiden,
            </p><p class="text_lb">
              17, Wolfurt
            </p><p class="text_lb">Ich bin seit sechs Jahren im Verein und spiele nebenher in der Jugendnationalmannschaft U-17. Es ist eine besondere Ehre für mich, dort spielen zu dürfen.</p>

Gian-Luca Haiden,

17, Wolfurt

Ich bin seit sechs Jahren im Verein und spiele nebenher in der Jugendnationalmannschaft U-17. Es ist eine besondere Ehre für mich, dort spielen zu dürfen.

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              Linus Längle,
            </p><p class="text_lb">
              12, Bregenz
            </p><p class="text_lb">Ich bin eine Wasserratte und mag es, Sport zu betreiben. Über meinen Papa bin ich zum Wasserball gekommen und jetzt seit acht Jahren im Verein.</p>

Linus Längle,

12, Bregenz

Ich bin eine Wasserratte und mag es, Sport zu betreiben. Über meinen Papa bin ich zum Wasserball gekommen und jetzt seit acht Jahren im Verein.

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              Adrian Schlappack,
            </p><p class="text_lb">
              16, Bregenz
            </p><p class="text_lb">Die sportliche Betätigung in der Gemeinschaft gefällt mir gut. Ich bin seit sechs Jahren dabei und habe im Verein viele Freunde gefunden.</p>

Adrian Schlappack,

16, Bregenz

Die sportliche Betätigung in der Gemeinschaft gefällt mir gut. Ich bin seit sechs Jahren dabei und habe im Verein viele Freunde gefunden.

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