Gut Pfad zum 50er und für weiteren Weg

Gemeinsames Singen beim nächtlichen Pfadfinderlager.

Gemeinsames Singen beim nächtlichen Pfadfinderlager.

Pfadfinder Wolfurt blicken auf ein halbes Jahrhundert Vereinsleben zurück.

Wolfurt. (hapf) Die Pfadfinder haben sich einiges aufgeladen. Zu ihrem 50-jährigen Jubiläum organisieren sie nicht nur ein Schaulager, sie bitten auch zu einem viertägigen Jubelfest mit vielen Attraktionen.

Eigentlich ist die Katholische Jugend (KJ) schuld. Die wurde nämlich nach einem Einkehrwochenende in St. Arbogast am 9. Februar 1967 gegründet. Motivation für die damaligen Ministranten Bertram Thaler, Norbert Mittersteiner, Josef Mangler, Raimund Schedler und Egon Gasser waren fehlende Freizeitmöglichkeiten in der Gemeinde. Zumindest für die männliche Jugend. Die Mädels hatten ja ihre „Marianische Mädchen- und Jungfrauenkongregation“. Was Vergleichbares gab es für die Burschen nicht. Die konnten sich nur zum Messdienst versammeln und ministrieren. Also wurde die KJ aus der Taufe gehoben. Weil aber niemand so richtig mit Führungs- und Organisationsstrukturen vertraut war, geschweige denn mit pädagogischen Anforderungen, wurde die Idee geboren, die KJ in die Pfadfinder zu überführen. Und so kam es am 10. Oktober 1967 im Schwanensaal zur Konstituierung. Raimund Schedler und Egon Gasser blieben bei der KJ, die anderen drei verschrieben sich von da an der Gründung einer eigenen Pfadfindergruppe in Wolfurt. Als Gruppenfeldmeister (Gruppenleiter) wurde Bertram Thaler eingesetzt. Die eigentliche Gründungsversammlung gab es im darauffolgenden März im Gemeindeamt.

Zum Start 67 Mitglieder

Die Mitglieder des ersten gewählten Vorstandes waren: Gerhard Hammer (Obmann), Walter Leuthold (Obmann-Stellvertreter), Josef Natter (Kassier bzw. Schatzmeister) und Alwin Gunz (Schriftführer). Erster Kurat war Kaplan Pius Fässler. Die Mitgliederliste umfasste damals 67 Namen. Rasch folgten ein erstes Pfadilager in Mellau und ein Elternabend im vollbesetzten Schwanensaal, außerdem wurde eine Sammelaktion beschlossen, um Geld für den Bau eines Vereinsheimes aufzutreiben. Es folgte die Gründung der Wölflinge und einer Rovertruppe, Mädchenstufen wurden ins Leben gerufen, und 1988 machten schließlich die PWA (Pfadfinder mit Behinderungen) die Gruppe komplett.

Herber Rückschlag

Einen herben Rückschlag erlitten die Pfadis, als am 6. März 2003 ein Feuer das Pfadiheim zerstörte. Aber Pfadfinder sind Optimisten und verstehen es, zuzupacken. Mit großer Hilfe der Gemeinde und des Landes und Tausenden Stunden Eigenleistung entstand an der Ach das neue Pfadiheim, das 2005 in Betrieb genommen wurde. Heute sind die Pfadfinder Wolfurt in neun Stufen mit über 130 aktiven Mitgliedern organisiert. Geführt werden sie von über 30 Leiterinnen und Leitern. Verstärkt wird die Gruppe von über 100 Altpfadis.

Das Jubiläum wird mit einem großen Schaulager an der Ach vom 24. bis zum 28. Mai gefeiert.

<p class="caption">Ausgelassen und fröhlich werden die Wolfurter Pfadfinder ihren 50. Geburtstag feiern.  Fotos: Pfadfinder Wolfurt</p>

Ausgelassen und fröhlich werden die Wolfurter Pfadfinder ihren 50. Geburtstag feiern. Fotos: Pfadfinder Wolfurt

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