Verfügbare Ausgaben:
Zoom
Textansicht einblenden

Titelblatt

Soner Ö. will kein Mörder sein

Die Tat sei eine Kurzschlussreaktion gewesen, erklärt jener Mann, der am 6. Februar 2019 einen Mitarbeiter der BH Dornbirn erstochen hat. Es sei kein Mord gewesen, sagt er zu Beginn des dreitägigen Prozesses in Feldkirch. »A2, 3 VN/Hartinger

26 Vögel pro Garten

Bei der diesjährigen Wintervogelzählung wurden so wenige Vögel wie noch nie gezählt.

Politik

Politik in Kürze

Faßmann weist Kritik Wiesingers zurückwien Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) hat am Montag seine Irritation über die nun...

Vorarlberg

Sicherheit geht vor

Die Sicherheitsvorkehrungen in den Amtsgebäuden sind als Konsequenz der Gewalttat an der BH Dornbirn vor einem Jahr sichtbar verschärft worden. Nun soll auch ein neues Gepäcksröntgengerät noch effizientere Sicherheitschecks beim Landhaus-Haupteingang ermöglichen. VLK

Testwahlen?

Wie immer am kommenden Sonntag die burgenländische Landtagswahl ausgehen wird: Mit der...

Bestens betreut

Die Stadt Bludenz hat sowohl in den Semester- als auch in den Osterferien ein abwechslungsreiches Ferienprogramm für Kinder und Jugendliche zusammengestellt. Während die Kinder bei Ausflügen in die Natur viel erleben, können sie sich in den bevorstehenden Ferien auch kreativ betätigen. Zudem soll ein Musik- bzw. Tanznachmittag für Kurzweil sorgen. In der Bildungsabteilung im Rathaus können dafür verschiedene Module gebucht werden. Stadt

Klein, aber oho

Wenn es um Kleider geht, dann sieht Natalie (24) aus Bludenz­ gerne schwarz. VN/Steurer

Lokal

Lampe explodierte

Von der Feuerwehr rasch unter Kontrolle gebracht wurde am Sonntagabend ein Brand, der in einer Garage in Göfis ausgebrochen war. Auslöser des Feuers dürfte offensichtlich die Explosion einer akkubetriebenen LED-Lampe gewesen sein, die der 59-jährige Hausbesitzer zuvor an das Ladegerät angschlossen hatte. Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste die 56-jährige Hausbesitzerin mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. Die Schadenshöhe ist derzeit unbekannt. Im Einsatz waren die Feuerwehr Göfis mit drei Fahrzeugen und 25 Mann, die Rettung und die Polizei. d. mathis

Dornbirn

Bludenz

Bregenz

Feldkirc

Chronik

Sport

Makellose Favoriten

Titelverteidiger Spanien (37:28 gegen Weißrussland) und Kroatien (22:21 gegen Tschechien) haben vorzeitig das Halbfinale der EURO 2020 erreicht und sind rein rechnerisch nicht mehr von den ersten beiden Plätzen in Hauptrunde 1 zu verdrängen. Damit geht es im direkten Duell am Mittwoch (16 Uhr) um den Gruppensieg sowie die Ausgangslage im Halbfinale. Die Parallelgruppe wird vor den letzten beiden Partien von Norwegen mit sechs Punkten angeführt, dahinter folgen Slowenien und Ungarn mit je vier Zählern. GEPA

Premiere und Renaissance

San Francisco, Kansas City Die Kansas City Chiefs haben mit einem 35:24-Heimsieg über die Tennessee Titans zum...

Gold für Schuchter

Zwei Medaillen gab es für Vorarlbergs Judokas bei den U-23-/18-Titelkämpfen in Feldkirch. Anna-Lena Schuchter (Bild, LZ Vorarlberg) holte Gold im U23 bis 70 kg, und Khangerel Batkhuyag wurde(JC Dornbirn) Vizemeister über 100 kg. Jeweils Rang fünf belegtenElif Ögmen (Hohenems, über 78 kg), Cheyenne Reisch (Hohenems, 44 kg) und Fabian Bereuter (Dornbirn, 55 kg). Verband

Dujic mit Topresultat

Hard Die 13. Auflage des Karate Austrian Championscups in der Sporthalle am See wurde den hohen...

Tao allein in Hakuba

Hakuba Alles neu, alles ein wenig größer, alles ein wenig ungewohnt – und doch ist er schnell...

Eishockeyszene

SchallmauerChicago Chicagos Starstürmer Patrick Kane hat die Schallmauer von 1000 Karriere-Punkten in der NHL...

Ländle-Fußballszene

PerspektivspielerBregenz Mit Roman Hlavacek (20) hat VN.at-Eliteligaklub SW Bregenz einen Perspektivspieler...

Wohin

19 Uhraha, bregenz

Biobauernhof in Belgien? Touristenführungen auf Madeira? Altersheim in Tschechien? Schulradio in Litauen? Kunstschule in Finnland? Heute findet im aha Bregenz eine kostenlose Info-Veranstaltung zum Freiwilligendienst des Europäischen Solidaritätskorps (ESK) statt. Um Anmeldung wird gebeten: stephanie.sieber@aha.or.at, 05572 52212-44.  aha/wendelin wimmer

20.30 Uhrkino rio, feldkirch

Auf den Nahost-Konflikt, auf das Leid des palästinensischen Volkes, gibt es viele unterschiedliche Reaktionen. Elia Suleiman wählt in seinen Filmen das distanzierte Staunen, blickt mit verblüffter Verwunderung auf die Absurdität der Lage in Palästina. In seinem neuen Film „It Must Be Heaven – Vom Gießen des Zitronenbaums“ erweitert er nun seinen Blick, um am Ende doch in seiner Heimat einen Funken Hoffnung zu finden. (programmkino.de) Der Film ist noch bis Donnerstag im Original mit deutschen Untertiteln im Kino Rio zu sehen. zitronenbaum

Menschen

Prämierte Projekte im Mittelpunkt

„Best of Austrian Design – Der Staatspreis Design 2019“. So nennt sich eine Schau, die noch bis 20. Februar 2020 im Design Forum in Dornbirn zu bestaunen ist. Die Gewinner der 279 eingereichten Projekte wurden im Herbst des Vorjahres vom Ministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort ausgezeichnet. Dabei setzte die Jury 27 Beiträge in den Kategorien Produktdesign, Konsumgüter, Investitionsgüter sowie Räumliche Gestaltung und DesignConcepts auf die Shortlist.Anja Burtscher konnte als Leiterin des Forums zur Eröffnung der Ausstellung zahlreiche Gäste begrüßen,...

Markt

Wirtschaft aktuell

China korrigiertPeking China kommt dem erklärten Ziel einer Verdoppelung seiner Wirtschaftsleistung von 2010 bis...

ATX 3172,35 Punkte

Wien Die Wiener Börse hat am gestrigen Montag bei hohem Volumen mit unveränderter Tendenz...

Leserbriefe

Gebote der Stunde für die Baubranche

„Baubranche geht frohen Mutes in das neue Jahr“ u. ä. Titel stehen über den Berichten zum Innungstreffen der Baufirmen, das derzeit in Lech stattfindet. Nur (Kies)Abbau- und (Bauschutt-)Deponiebewilligungen würden leider fehlen. Natürlich braucht es Kies und Sand. Aber ein Umdenken braucht es auch. Die CO2-Emissionen dank Beton sind eine der Hauptursachen des Klimawandels. Bereits in den 80er-Jahren machten Zeitungen, die Gefahr und Kosten nicht scheuen und recherchieren, auf die leergebaggerten Strände z. B. Marokkos aufmerksam (Saharasand ist nicht betonfähig). Der Sand wurde nach Spanien verschifft, wo 20 Jahre später bekanntlich die Immobilien-Blase geplatzt ist, mit schwerwiegenden Folgen für das Land, Europa und die Weltwirtschaft. Bei dem Zustand, in den unsere Denk- und Lebensweise den Globus gebracht hat, lautet das Gebot der Stunde wohl nicht Neubau um jeden Preis, ob billig oder luxuriös, Zubetonieren, Bodenverbrauch und Abriss, sondern1) mehr Renovierung und Sanierung – was Kompetenz und entsprechende Lehrlingsausbildung verlangt.2) Umkehr des Verhältnisses von Material- und Arbeitskosten und3) die Besinnung darauf, dass Bauen und Beton nicht identisch sind – es gibt auch noch erprobte, nachwachsende Materialien wie das Holz.Umdenken tut not in der Bauindustrie, aber auch bei Bauträgern, Bauwerbern und für das Gemeinwesen Verantwortlichen, darunter Parteien und Presse.Willibald Feinig, Altach

Klimawandel

Zweifellos soll auf klimaschädliche Einflüsse geachtet werden. Aber wie manche Parteien und Gruppierungen agieren, das grenzt fast an militante Methoden, weil daraus ein Hype gemacht wird. Man sollte auch die Relationen des CO2-Ausstoßes berücksichtigen. Vom weltweiten Ausstoß emittiert Europa als viertgrößte Wirtschaftsmacht gerade mal acht Prozent. Das zeigt, dass Europa bereits jetzt auf einem weit besseren Weg ist als die übrige Welt. Selbst wenn Europa alle Nutztiere eliminiert, die Industrie einstellt und den Verkehr gänzlich verbietet, bleiben noch 92 Prozent, es nutzt global also gar nichts, wenn wir uns selbst wirtschaftlich kastrieren. Die Aktionen der EU müssten weltweit darauf ausgerichtet sein, Länder dazu zu animieren, zum Klimaschutz beizutragen. Unverständlich ist, wenn die EU im Parlament den Klimanotstand ausruft, andererseits aber Verträge mit Südamerika über die Lieferung von 34.000 Tonnen Rindfleisch abschließt sowie Soja und Palmöl importiert, wohlwissend, dass diese Produkte auf brandgerodeten Regenwaldflächen produziert werden – Waren, die wir gar nicht brauchen. Für wie einfältig hält die EU eigentlich ihre Bürger? Diese brandgerodeten Flächen haben inzwischen die Größe von Europa erreicht, tragen etwa zwölf Prozent zur Gesamtemission von CO2 bei und gehen vor allem für die Absorption von CO2 verloren, sie können nur wenige Jahre genutzt werden und gehen dann in Verwüstung über.Robert Bader, Hohenweiler

Big Picture

Den VN hat uns die Industriellenvereinigung das Big Picture von Vorarlberg beigelegt, schön anschaulich auf einem ausfaltbaren Poster: Das Land zweigeteilt in Vorarlberg-Stadt und Vorarlberg-Land. In Vorarlberg Stadt (jetzt Rheintal und Walgau) gibt es kleine Naherholungsgebiete, das größte davon hat uns der Lustenauer Bürgermeister schon vor Jahren als zukünftigen „Central Park“ in Aussicht gestellt, kleine grüne Linsen inmitten einer Großstadt von Bludenz bis Bregenz. In Vorarlberg-Land sind Skifahrer, wandernde Familien, aber keine (?)Mountainbiker eingezeichnet. Neben der Bundesstraße erschließt eine Doppelmayr-Bahn von Dornbirn über das Hochälpele den Bregenzerwald. Vorarlberg-Land ist das Freizeit- und Erholungsgebiet der Rheintal-Walgau-Stadt, aber natürlich auch das Gebiet der Tourismusindustrie. Es wird eng, Vorarlberg ist ja ein kleines Land. Wahrscheinlich können wir auch gar nichts anderes mehr wollen. Und es wird so kommen, ob wir es wollen oder nicht. Aufhalten könnte diese Entwicklung unseres Landes wohl nur eine große Krise, und die wollen wir alle ganz und gar nicht.Margit Türtscher-Drexel, Dornbirn

„Villa KunstSinn“

In den letzten Tagen konnte man in mehreren Zeitschriften über die Eröffnung der Villa KunstSinn lesen – ein Ort, in dem Farben leuchten dürfen, der Geist blühen darf, der Mensch wachsen und die Musik klingen soll – wie die Künstlerin Evelyn Pröll es ausdrückte. Die Villa KunstSinn, so stand geschrieben, befindet sich in der ehemaligen Villa am Schwerzenbach. Da dürfte der Geist doch etwas zu freizügig geblüht haben, denn die genannte Villa steht nicht am Schwerzenbach, sondern wurde in den späten 1880er-Jahren von dem bekannten Textilindustriellen, Mäzen und Archäologen Karl Ferdinand von Schwerzenbach (* 28. August 1850 in Konstanz; † 21. November 1926 in Bregenz) erbaut. Schwerzenbach war einer der Hauptgründer des Landesmuseumsvereins und betrieb zumeist aus eigenen Mitteln die Ausgrabungen des römischen Brigantiums, engagierte sich politisch und auch im Sozialwesen der Stadt Bregenz. Viele Sammelbestände des Landesmuseums gehen auf Schwerzenbach zurück. Über die frühen industriellen Entwicklungen im 18. und 19. Jahrhundert und deren Pioniere in Bregenz gibt es leider nur wenige Zeugnisse, da scheint es angebracht, zumindest die verbliebenen Baudenkmale richtig zu benennen. Die Villa steht übrigens unter Denkmalschutz.Thomas Gehrer, Bregenz

Ärgernis

Ich bin ein 47-jähriger Vorarlberger und fahre nicht sehr oft mit den Öffis. Als ich mit meiner siebenjährigen Tochter unterwegs war, wurden wir Zeuge, wie ein Stadtbusfahrer rassistische Äußerungen gegenüber einer rumänischen Frau als auch einem türkischen Mann und dessen Sohn getätigt hat. Dies ohne Skrupel auf Verluste und im Beisein etlicher Kinder. Dies geschah am 5. Jänner 2020 in Dornbirn am Bahnhof. Der Busfahrer hatte gerade Feierabend, bei der Übergabe an einen Kollegen ließ er seinen gesamten Ärger und Wut an Unschuldigen aus. Wir waren sprachlos über so viel Ungerechtigkeit und hoffen, dass dies ein Einzelfall war. Wohin führt unsere Gesellschaft? Solch tiefer Hass hat nichts in öffentlichen Bussen zu suchen und auch sonst nirgends. Aussagen in Fäkalsprache sind menschenunwürdig und sind doch ein starkes Stück eines Stadtbediensteten.André Rützler, Dornbirn

Kultur

Wiederum mehr Besucher

Hohenems Wer sich mit den Mechanismen der Demokratie und ihrer Gefährdung beschäftigt, stößt...

aus der kulturszene

Zweites Opernfestival in BayreuthBayreuth Die Stadt Bayreuth bekommt neben den berühmten Wagner-Festspielen ein zweites...

Trends

Welt

Raffiniert

Model Gigi Hadid präsentiert auf dem Laufsteg in Paris ein ganz schön raffiniert geschnittenes Kleid von Lanvin. APA

Kleines Wollknäuel

Der jüngste Nachwuchs der Wilhelma im Stuttgart ist für das kalte Winterwetter bestens gerüstet: Der kleine Hengst, der auf den Namen Cox getauft wurde, trägt das für diese Tierart typische feine Fell. Die Wolle schützt die Kleinkamele nicht nur vor Kälte, sie gilt auch als die seltenste und teuerste Faser der Welt. Wilhelma Stuttgart

Und da war noch . . .

. . . ein mit Haftbefehl gesuchter Mann, dem ein Nickerchen im Zug eine Festnahme beschert hat.
Bitte melden Sie sich an, um den Artikel in voller Länge zu drucken.

Bitte geben Sie Ihren
Gutscheincode ein.

Der eingegebene Gutscheincode
ist nicht gültig.
Bitte versuchen Sie es erneut.
Per E-Mail teilen
Entdecken Sie die VN in Top Qualität und
testen Sie jetzt 30 Tage kostenlos.